Schlagen, treten, anschreien – was tun, wenn man Gewalt gegen Hunde beobachtet?

Aus: Issn Rüde! /Ein Gastbeitrag von Sylvie Bunz

Für die meisten Menschen ist es ganz klar, dass der Hund ein echter Freund ist. Das beinhaltet auch, dass man ihn nicht schlägt, tritt oder anschreit. Doch hin und wieder kommen Menschen an ihre eigenen Grenzen und wissen sich nicht anders zu verhalten als mit Gewalt. Warum dies so ist, hat vielfältige psychologische Gründe. Wir möchten uns in diesem Artikel jedoch damit beschäftigen, was der Beobachtende in einer solchen Situation unternehmen kann, um dem Hund zu helfen.

Die rechtliche Situation
Zunächst ist es wichtig zu wissen, wie die rechtliche Lage aussieht. Laut unserem Tierschutzgesetz sind Tiere keine Sachen. Das ist ganz wichtig zu wissen! Sie sind jedoch wie Sachen zu behandeln, wenn keine eigene Regelung vorliegt.
Für Hunde ist der einzige (und schwache) Schutz die Tierschutz-Hundehaltungsverordnung (TierSchHuV). Dort sind die Haltungsbedingungen und auch der soziale Umgang mit dem Hund geregelt. Es steht nicht ausdrücklich im Gesetz, dass Hunde nicht geschlagen oder getreten werden dürfen. Jedoch kann ein solches Verhalten zu einer Ordnungswidrigkeit führen, denn mit Schlagen und Treten sind Schmerz und Leiden verbunden. Die Tierschutz-Hundeverordnung ist ohnehin nur mit Ordnungswidrigkeiten-Tatbeständen versehen; bei Straftaten muss § 17 des Tierschutzgesetzes (die TierSchHuV ist ein Teil des Tierschutzgesetzes) überschritten sein, und dies kann in der Regel sachverständig nur durch Tierärzte festgestellt werden.
Sofern keine klaren Verstöße bei den Haltungseinrichtungen festgestellt werden können, sind die Eingriffsmöglichkeiten sehr gering – ohne dokumentierte Schäden am Tier selbst können Behörden kaum etwas unternehmen. Der Hund als treuester Begleiter des Menschen ist daher Gewalttaten aus juristischer Sicht fast wehrlos ausgeliefert.
PETA hat in Einzelfällen Sanktionierungen auch nach § 17 Tierschutzgesetz erreicht, z. B. bei der Zwingerhaltung. Doch der Weg ist lang, eine schnelle Hilfe für misshandelte Hunde ist schwer zu erwirken.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie extrem wichtig die Zivilcourage des Einzelnen ist! Jeder Hund, dem durch mutige Menschen geholfen werden kann, ist wichtig! Schauen Sie hin, seien Sie ein Held für diesen Hund, dessen Leid Sie beobachten.

Die eigenen Gefühle
Wer Zeuge von Gewalt gegen einen Hund wird, der sollte sich zunächst seiner eigenen Gefühle bewusst werden, um dann besser reagieren zu können. Zunächst ist man erschrocken und fühlt sich hilflos. Dann überlegt man fieberhaft, wie man mit der Situation umgehen soll. Man erwägt, die Polizei anzurufen, denkt jedoch dann, dass dies viel zu lange dauern wird. Was also tun? Hat man genug Mut, um sich der Lage anzunehmen? Und wenn ja, wie? … oder geht man doch einfach weiter?
Dies alles sind Gefühle, die normal sind und die man innerhalb kurzer Zeit erfährt. Der entscheidende Moment ist, sich dann ein Herz zu fassen und einen Versuch des Eingreifens zu starten.

Was soll ICH tun – Tipps im Überblick:

    • Klar machen, dass man sich immer für Schwache einsetzt – egal ob Tier oder Mensch
      Denkbar ist die Frage: „Entschuldigen Sie, kann ich Ihnen helfen?“ Sehr wahrscheinlich wird jeder freundliche Gesprächsbeginn mit einer ruppigen Antwort quittiert werden, die besagt, man solle sich nicht einmischen, es gehe einen nichts an. An dieser Stelle ist es ratsam, sich als engagierter Bürger zu zeigen und zu sagen: „Ich setze mich immer ein, wenn ich bemerke, dass ein schwächeres Lebewesen in einer Notsituation ist.“Viele Menschen verstehen ihren Hund auch gar nicht, da sie sich nie mit dem Ausdrucksverhalten des Tieres beschäftigt haben. Wenn man als Zuschauer den Hund „lesen“ kann, dann ist es sehr empfehlenswert, zum „Übersetzer“ zu werden. So kann man sagen: „Entschuldigen Sie, wenn ich mich einmische, Sie haben so einen lieben Hund. Schauen Sie, er ist sehr verunsichert und versteht nicht, was Sie von ihm erwarten. Was ärgert Sie gerade so? Ich würde Ihnen gerne helfen, es Ihrem Hund verständlich zu machen und eine Lösung zu finden.“ Mit solchen Sätzen kann man Erstaunliches erreichen!
    • Mitstreiter suchen, die einen in der Situation unterstützen
      Suchen Sie sich gleichgesinnte Helfer
      Wenn es die Situation zulässt, sprechen Sie in dem Moment eine weitere, fremde Person an, die mit Ihnen zusammen in das Gespräch einsteigt. Es ist besser, nicht alleine zu sein.
      So kann man sich auch zwischen Hund und Mensch stellen und damit verhindern, dass dem Hund eine weitere Misshandlung widerfährt.
    • Situation dokumentieren (Handy-Video, Fotos, Datum, Uhrzeit, Tathergang)
    • Wenn man den Halter kennt: an das Veterinäramt und/oder den örtlichen Tierschutzverein wenden
    • An PETA wenden und um Hilfe bitten, wenn man alleine nicht weiter weiß
    • Nicht selbst in Gefahr bringen!
      Droht die Situation zu eskalieren, Rückzug antreten und ggf. die Polizei anrufen.
    • Ruhig bleiben, über einen positiven Einstieg ins Gespräch kommen
    • Hilfe anbieten, Situation hinterfragen, hundliches Verhalten „übersetzen“
      Worte gegen Gewalt:
      In der menschlichen Psychologie ist es zumeist so, dass Vorwürfe und Beschimpfungen einer Situation nicht dienlich sind, in der ein Beteiligter bereits gewalttätig ist. Es ist taktisch sinnvoller, sich der Situation offen, freundlich und klar entgegenzustellen.So kann man beispielsweise ein Gespräch suchen, in dem man den Hund lobt: „Sie haben einen sehr hübschen Hund. Was hat er getan, dass Sie sich so über ihn ärgern?“

Wozu Fellpflege so alles gut ist

Schon lange geplant und  nun endlich durchgeführt! Die Chefin hat mein Fell an den kleinen Baum im Vorgarten gehängt.  Die Kamera war noch gar nicht bereit, so schnell war die erste Meise da (darum ist es etwas verwackelt).

Und sogar ein Grünfink kam dazu und hat sich`s in der Futterkugel gemütlich gemacht. Sehr cool…!

Tage am Meer

Es ist wieder soweit. Wie jedes Jahr rückt die Urlaubszeit näher und als bewegungsintensiver Aussie muss man schon gut überlegen, wo viel Platz zum rennen und toben ist. Für mich und meine Chefs ist das natürlich ein ausgedehnter Strand. Unser Ziel steht damit fest – an die See!

Für die unter Euch, die noch keine Idee haben oder sich die Pfoten wund googlen nach Feriendomizilen, in denen auch Hunde gern gesehen sind, haben wir mal ein paar schöne Seiten gefunden. Vielleicht ist ja Euer Traumziel dabei.

Ferien mit Hund
4Pfoten Urlaub – Allgäu
Mein Haustier
Holidays with Pets (deutsch)

Wenn Ihr noch mehr Tipps habt, freue ich mich auf Eure Kommentare.
[Kommentare werden nach Prüfung freigeschaltet. Eure E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.]

Fellige Grüße
Euer Moses

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Jetzt gibt’s was auf die Ohren

Manchmal muss sogar das sein. Meine Chefin hat mal recherchiert und Folgendes dazu gefunden:

Ohren reinigen beim Aussie

Der Gehörgang reinigt sich normalerweise von ganz alleine. Zu viel Ohrenschmalz oder Haare im Gehörgang können eine gute Ventilation jedoch verhindern. Ohrenreiniger oder Spülungen schaffen Abhilfe. Einfach ins Ohr träufeln und gut einmassieren. Wenn der Hund sich im Anschluss schüttelt, fliegen Schmutz und Ohrenschmalz gemeinsam mit der Lotion nach draußen. Ohrenstäbchen eignen sich allerdings nicht zur Pflege und können mehr Schaden anrichten als nutzen. Auf keinen Fall sollten Sie ihn den Gehörgang geschoben werden.

Sind nur die Ohrmuscheln verdreckt, so reicht das Auswischen mit einem feuchten Lappen. Immer vom Gehörgang weg wischen, um keinen Schmutz dort hineinzuschieben. Hinterher die Ohren einfach abtrocknen und dabei noch schnell auf Fremdkörper, Grassamen, Rötungen, Wunden, Milben usw. untersuchen. Fertig.

Übrigens:
Wenn der Aussie den Kopf schief hält, sich auffällig oft an den Ohren kratzt oder dauernd den Kopf schüttelt können dies Anzeichen für eine Entzündung oder ein Hinweis auf Parasiten sein. Ein Besuch in der Tierarztpraxis ist angeraten.

[gefunden bei: myaustralianshepherd.de]

Merken

Na sowas – Hundemobbing?

    • Der will doch nur spielen!
    • Die machen das schon unter sich aus!
    • Meiner hat noch nie…!
    • Das iss´n ganz Lieber! 

Alles schon erlebt. Wir haben einen tollen Artikel dazu gefunden. Und wenn Ihr Eurem besten Freund und Euch selbst helfen möchtet, einfach lesen und richtig handeln.

Mobbing unter Hunden: Wenn aus Spaß Ernst wird

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Freilauf im Wald – ja oder nein?

Gestern, beim Waldspaziergang, stellte sich uns und vor allem unseren Chefs die Frage, wann und wo wir ohne Leine laufen dürfen.

Auf der Seite hundepfote.org fanden wir folgenden Text für NRW:
„Es besteht keine generelle Leinenpflicht in Wald und Flur, der Hund muss aber kontrollierbar sein und auf Zuruf sofort kommen. Jagdschutzberechtigte dürfen nur dann auf den Hund schießen, wenn er sich nicht im direkten Kontakt zum Halter befindet.“

Wo bleibt der Winter?

Tägliche „Unwetterwarnungen“ haben mich hoffen lassen, dass wir bald richtig viel Schnee bekommen. Aber irgendwie kommt der bei uns nicht an. Den Spaß lassen wir uns aber trotzdem nicht verderben.

So sieht es im Moment bei uns im Wald aus!

Moses Winter 2017
Moses Winter 2017

Und so sah es am 16. Januar 2016 aus 🙂

Moses Januar 2016
Moses Januar 2016

Aber ich kann höher als Moses

Das Jahr ist um und die Zeit mit Dinka geht dem Ende entgegen. Wir haben wirklich viel Spaß gehabt und so manche Träne gelacht, wegen des kleinen Wirbelwindes.

Heute nun verlässt sie uns und zieht bei Ihren neuen Menschen ein. Von ihrer Hektik und der Unsicherheit der ersten Tage merkt man nichts mehr. Sie ist eine kleine Spaßbombe geworden, hat uns alle auf Trab gehalten und unsere Herzen im Sturm erobert!

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge lassen wir sie in Ihr neues Leben ziehen und wünschen Ihr viel Liebe und eine wunderbare Zeit. Tschüß Du kleine Maus!
moses

Dinka´s großer Sprung ins neue Leben!

Das Hunguruh from Frauke Neidiger on Vimeo.

Mein Pflegekind

Meine Chefs haben es getan und die Pflegehündin Dinka bei uns vorübergehend aufgenommen. Und ich hab nun die Aufgabe, ihr zu zeigen, wo es lang geht. Mittlerweile haben wir uns richtig gut angefreundet. Nur auf mein Futter muss ich gut aufpassen, sonst verschwindet es ruckzuck im Bauch von Dinka.

Lustig ist es mit ihr. Abends bekommt sie ihre durchgeknallten 5 Minuten. Als wenn sie Flugzeugbenzin getrunken hat, rennt sie in einem Affenzahn durch’s Haus, um dann völlig ausgepowert auf dem Sofa liegen zu bleiben (wahrscheinlich ist dann der Sprit verbraucht). Ich nutzte den Moment und kneife sie ein bisschen ins Ohr oder in die Schnauze – aber ganz zärtlich. Nach max. 10 Min. ist der Spuk dann wieder vorbei.

Schaut Euch das Video an! Ist die nicht irre?!

Rudelschwimmen im Sommerbad

Ab heute ist das Sommerbad in Minden wohl geschlossen, aber gestern war noch einmal Rudelschwimmen angesagt. Und damit die Chefin nicht so frieren muss, schien sogar die Sonne! Zum Knipsen ist sie aber kaum gekommen. Musste immer aufpassen, weil mich andauernd so ein großer Rüde angegiftet hat, ich hab mich dann immer weggedreht aber der wollte nicht aufhören. Wir sind dann sicherheitshalber in den Babypool gewechselt. Man soll das Elend ja nicht herausfordern.
_mg_moses_sommerbad

sommerbad_02151

sommerbad_02521